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Formular Textpassage in Mail entfernen

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Concilla:
Hallo Websitebakerer,

ich habe eine Frage zum E-Mail-Versand Formular bzw. bitte hier um Hilfe.

Seit geraumer Zeit habe ich im Kontaktformular schon Checkbox für die Datenschutzerklärun g mit eigenem Text, Verlinkung und E-Mail-Widerruf. Diesen wollte ich gern so beibehalten. Also, schalte ich für das Formular unter Optionen nach einem Update von WB auf 2.12.1 die Datenschutzrichtlin ie aus.

In der versendeten Mail erscheint nun der Text: „Zustimmung zur Datenschutzrichtlin ie ist deaktiviert“. Was natürlich für den Benutzer sehr verwirrend ist, da die diese separat in der Mail noch einmal auftaucht (siehe oben, Änderung mit Checkbox). Wo kann ich diese Satz aus der zu versendenden Mail entfernen?

Vielen Dank im Voraus.

jacobi22:
Grundsätzlich muß im Ernstfall die Zustimmung zur Datenschutzrichlini e auch nachgewiesen werden können. Das geschieht durch die gespeicherte Zustimmung in der Datenbank bei Aktivierung der entsprechenden Felder (hier die Checkbox zur DVSGO) im Formular, allerdings nur, wenn man den Originalcode des Moduls verwendet. Die Rechtssprechung geht davon aus, das dieser gespeicherte Wert in der Datenbank korrekt ist, weil dieser Wert ja auch dem Formularbenutzer und dem Admin in gleicher Form mitgeteilt wird, also 3x identisch vorliegt. Würde jetzt z.b. der admin die datenbank nachträglich manipulieren, stände dem immernoch die Kopie der Mail an den Benutzer entgegen, die den Zustand der Checkbox vor der Manipulation zeigt.

Dein verwendeter Code ist sicher eine Eigenkonstruktion. (ist nix Böses, hatte ich auch so, um sicher zu gehen) .
Ob von dir selbst oder von hier übernommen, ist egal. Solche Lösung wurde auch hier im Rahmen der DVSGO-Diskussionen vorgestellt, aber auch eigene Lösungen sind relativ leicht zu bewerkstelligen.
In dieser Lösung ist es wohl so, das dieses Checkbox-Feld nicht identisch ist mit dem Namen, den WB im Form-Modul bzw allgemein in der DVSGO-Zustimmung verwendet und wird daher auch nicht übernommen.

Einfachste Lösung wäre nun, das eigene Kram wieder zu entfernen und die WB-eigene Lösung zu verwenden.
Eine andere wäre, auf einer (versteckten) Probeseite mit solchem Formular und aktivierter DVSGO-Nutzung den Feldnamen für die Checkbox heraus zu finden und diesen in seinem Code zu verwenden

Praktischer wäre natürlich Variante 1, da du damit auch in Zukunft abgesichert bist. Eine mögliche Umbenennung des Feldes in einem der nächsten Upgrades würde dies nämlich system-intern behandeln und du mußt nicht erneut dein Formular anpassen

evaki:
<offtopic>
Da ich gerade am Thema dran bin:
Für sowat kann man auch 'ne Blockchain nutzen  :-D
Wb-Bastler auffe Wält, vereinicht euch, macht wat dat jeht.

Blockchain könnte möglicherweise für zukünftige Transaktionen/Beweisketten obligatorisch werden.
In unserem Sandkasten wird das im Zusammenhang mit Urheberrechten diskutiert -so zwischen Juristen und freilaufenden Akademikern  :lol:
Die Zukunft war gestern, heute is "mach ma".
</offtopic>
MfG. Evaki

Concilla:
Jacobi22, vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Für dieses Formular habe ich  nun die entsprechenden Anpassungen gemacht und nutze das von WB in 2.12.1 angebotene Formular. Ich habe somit auch den Text manuell in der DE.php geändert, weil dieser, meines Wissens nach, für die Checkbox des Formulars nicht ausreicht. Der Widerruf inkl. E-Mail-Adresse, wohin der Widerruf geschickt werden soll, muss, soweit ich weiß, mit verankert sein.

Ich habe mir auch die Tabelle in der Datenbank angeschaut. Als Beweis sollte hier sicherlich dann der Wert gelten, der bei submitted_when eingetragen wird. Wenn ich nun die E-Mail des Formularbenutzers erhalte, die er z.B. 8:52 Uhr versendet hat, erhalte ich in dieser die Nachricht: Zustimmung zur Datenschutzrichtlin ie erfolgt Sun, 27 Jan 2019 07:52:32 +0000. Also erfolgte lt. dieser Mail die Zustimmung eine Stunde eher.

Mal davon abgesehen, dass die selbstgebastelte Version nichts in der DB abspeichert, sondern nur die Einwilligung per E-Mail übergibt, nutze ich eigentlich lieber das miniform, da man es sehr hübsch gestalten kann, also eigentlich jedes Feld individuell.

jacobi22:

--- Quote ---Also erfolgte lt. dieser Mail die Zustimmung eine Stunde eher.
--- End quote ---

um jetzt in die eine oder andere Richtung "meckern" zu können, müßte man deine Zeitzoneneinstellun gen in WB kennen. Üblicherweise wird im Web alle Zeitberechnung von der jeweiligen Serverzeit ausgehend berechnet. Für uns Europäer gilt hier (noch  :-D ) UTC, also Londoner Zeit, die bekanntlich eine Stunde hinter der "deutschen" Zeit liegt. (In WB als GMT = Greenwich Main Time verwendet)
Innerhalb von WB kann man diese Zeitzone dann korrigieren, einmal in den WB-Einstellungen, einmal in den User-Profilen und oft auch am Server selbst.
Erst wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, kann man schauen, ob da nicht bei WB etwas "falsch" läuft.
Ich habe mir den Spaß mal für dich angeschaut.
WB speichert die Eintragung in der Datenbank (submitted_when) in Serverzeit. Ebenso wird die Angabe in der EMail mit dieser Serverzeit erzeugt. Von daher sind beide Zeiten dann doch gleich.
Das Datum in der Email ist nach RFC 2822 formatiert, das ist ein internationaler Standard. Dieser Standard zeigt in den letzten 4 bzw 5 Stellen, hier mal rot markiert -> Thu, 21 Dec 2000 16:01:07 +0200 ) die Zeitzonenverschiebu ng zu UTC. Im Beispiel wären das +2 Stunden, also der Bereich Finnland, Polen, Rumänien, Ägypten usw
In deiner Mail steht Sun, 27 Jan 2019 07:52:32 +0000, es ist also Londoner Zeit bzw eben UTC-Zeit.

Wie gesagt, das ist nichts, was WB erfunden hat....


--- Quote ---Ich habe somit auch den Text manuell in der DE.php geändert, weil dieser, meines Wissens nach, für die Checkbox des Formulars nicht ausreicht
--- End quote ---

da streiten sich wohl die Anwälte gerne drüber. Es gibt Portale (ohne Namen zu nennen) und auch Online-Tutorials diverser Fachanwälte, die da sehr sicher sind, das die Zustimmung in dieser Form und Wortwahl durchaus ausreichend ist, wenn in der verlinkten Datenschutzerklärun g dargelegt wird, was mit diesen Daten passiert und wie man widersprechen kann. Diese Anwälte argumentieren mit Logik. Wenn ich mich für einen z.b. Newsletter anmelde, möchte ich natürlich diesen (per Mail) erhalten. Und da ist es logisch, das das System meine Emailadresse aus dem Formular auch speichert. Ich teile Webmastern auch gern über deren Kontaktformular einen entdeckten Fehler mit und da möchte ich natürlich, das meine Info ihn auch erreicht, also in irgendeiner Form übermittelt wird, im rechtlichem Sinne also "verarbeitet" - logisch, oder?
Ich hatte bzw habe Kontakt zum Datenschutzbeauftra gten eines größeren deutschen Unternehmens und dem war das nicht ausreichend und er hätte da gerne diesen Text:

--- Quote ---Sie stimmen der Verarbeitung und Speicherung Ihrer Daten gemäß unserer Datenschutzerklärun g zu. Hinweis: Sie können Ihre Einwilligung jederzeit per Mail an info@xxxxxxx.de widerrufen.
--- End quote ---
In anderen dort verwendeten Formularen steht dann auch jeweils eine andere Formulierung. Man muß es also für jeden Fall anpassen.


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